democracia

Rechte Proteste

Wenige Tage vor der Wahl beschuldigte das reaktionäre Wochenmagazin Veja, Sprachrohr der rechten Opposition, Rousseff und Ex-Präsident Lula in großer Aufmachung, „alles“ über einen Korruptionsskandal um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras gewusst zu haben.

Niklas Franzen

Militärdiktatur in Brasilien

Auf Polizeirevieren, in Krankenhäusern und in den Folterkammern und «Todeshäusern» der Geheimpolizeien quälten die Militärs etwa 50.000 Menschen, die sie aufgrund ihrer politischen Überzeugungen als Feinde der «inneren Sicherheit» identifiziert hatten.

Sara Fremberg

Sieg für die Menschenrechte:

Konservative Kräfte hatten seit Monaten die Werbetrommel für das Referendum gerührt, nachdem eine «Comisión para Vivir en Paz» im Jahre 2011 über 370.000 Unterschriften gesammelt und damit den Weg für das Plebiszit frei gemacht hatte.

Niklas Franzen und Gerhard Dilger

Referendum in Uruguay

Ein Thema erregt kurz vor der anstehenden Wahl die Gemüter in Uruguay: Das Strafmündigkeitsalter soll in dem südamerikanischen Land von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden. Damit würde straffälligen Jugendlichen die gleiche Verurteilung drohen wie Erwachsenen.

Niklas Franzen

Stichwahl in Brasilien:

Unvergessen ist der umjubelte Amtsantritt von Luiz Inácio Lula da Silva am 1. Januar 2003: 200.000 begeisterte AnhängerInnen feierten damals den strahlenden Ex-Gewerkschafter, als er im offenen Rolls-Royce durch die weitläufigen Straßen Brasílias fuhr.

Gerhald Dilger

Erinnerungsorte und Erinnerungspolitik in Lateinamerika

Erinnerungsorte und Erinnerungspolitik in Lateinamerika. von Rainer Huhle | ila-web Erinnerungskultur hat in Lateinamerika viele Facetten. Es gibt große Museen, in denen der Opfer von Diktaturen und Bürgerkriegen gedacht wird (selten werden auch die Täter genannt), es gibt kleine intime Erinnerungsorte, die von den Angehörigen der Ermordeten und Verschwundenen

Zur Situation in Argentinien nach den Parlamentswahlen. Standpunkte international 14/2013 von Julio C. Gambina.