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Referendum in Uruguay

Ein Thema erregt kurz vor der anstehenden Wahl die Gemüter in Uruguay: Das Strafmündigkeitsalter soll in dem südamerikanischen Land von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden. Damit würde straffälligen Jugendlichen die gleiche Verurteilung drohen wie Erwachsenen.

Niklas Franzen

Stichwahl in Brasilien:

Unvergessen ist der umjubelte Amtsantritt von Luiz Inácio Lula da Silva am 1. Januar 2003: 200.000 begeisterte AnhängerInnen feierten damals den strahlenden Ex-Gewerkschafter, als er im offenen Rolls-Royce durch die weitläufigen Straßen Brasílias fuhr.

Gerhald Dilger

Extraktivismus in Lateinamerika

"Diese Politik ist alles andere als nachhaltig", kritisiert die brasilianische Wissenschaftlerin und Aktivistin Camila Moreno. "Um sie am Laufen zu halten, müssen die Länder ihre natürlichen Ressourcen immer weiter ausbeuten."

Eva Mahnke

Interview mit Raúl Zibechi

Wir sprachen mit dem uruguayischen Aktivisten Raúl Zibechi über die Rolle der neuen sozialen Bewegungen in Südamerika. Zibechi war Gast des thematischen Partnertreffens des RLS-Regionalbüros São Paulo«Agrobusiness im Cono Sur – Widerstand und Alternativen», das im August in der paraguayischen Hauptstadt Asunción stattfand. Von Niklas Franzen* Du hast

Niklas Franzen

Gesellschaft jenseits von Wachstum

Leipzig, lange selbst «schrumpfende Stadt», hat Erfahrungen gesammelt, mit leerstehenden Häusern, urbanen Brachen und knappen Kassen umzugehen. Die Stadt beherbergt zahlreiche experimentelle Projekte, die beispielhaft für Degrowth-relevante Konzepte und Praktiken sein können.

Konferenz in Paraguay

Paraguay ist mittlerweile der viertgrößte Sojaproduzent der Welt. Die Mehrheit der paraguayischen Bevölkerung profitiert davon jedoch in keiner Weise. So besitzen zwei Prozent der Landeigentürmer mehr als 80 Prozent des Landes.

Niklas Franzen

Degrowth und Verteilungsgerechtigkeit

Auf einem endlichen Planeten kann es kein unendliches Wachstum des Ressourcenverbrauchs geben. Die Alternative wäre ein Überschreiten «planetarischer Grenzen», mit all den Instabilitäten und Katastrophen, die das nach sich ziehen würde.

Steffen Kühne und Tadzio Müller

Der Kampf um Land

Vale ist ein übermächtiger Konzern, der von den Behörden aktiv unterstützt wird. Er lenkt die Geschicke der Region bereits seit 30 Jahren. Damals proklamierte die Militärdiktatur unter Präsident Figueiredo das Programm «Grande Carajás», das große Erschließungs- und Entwicklungsprogramm im Maranhão und dem angrenzenden amazonischen Bundesstaat

Susanne Schultz
Der vor zwei Jahren verstorbene Ernesto Kroch ist auf einer neuen Website präsent.