Artikel

Wahrheitskommission

Mit dem Abschlussbericht der Nationalen Wahrheitskommission hat der brasilianische Staat im Dezember 2014 erstmals umfassend Verantwortung für die massiven Menschenrechtsverletzungen übernommen, die während der Diktatur (1964–1985) begangen worden sind.

Sara Fremberg

"Lügenzug"

Auf dem “Lügenzug”, dem cordão da mentira, der am Abend des 1. Aprils anlässlich des ‘Tags des Aprilscherzes’ durch das Zentrum von São Paulo zog, äußerten die Beteiligten auf humoristische Weise scharfe Kritik an Polizeigewalt und der Kriminalisierung sozialer Bewegungen.

Laura Burzywoda

Zuckerrohranbau in Brasilien

Brasilien ist der weltweit größte Zuckerproduzent und -exporteur sowie der zweitwichtigste Ethanol-Hersteller. Auch in Europa landen immer mehr Zucker und Agrarsprit aus Brasilien. Trotz aller Beteuerungen von Nachhaltigkeit leiden Menschen und Umwelt vor Ort, wie die Situation im Bundesstaat Pernambuco zeigt.

Marianne Falck

Klimabewegung

Ach ja, die Klimagipfel sind unsere letzte Chance. Genau. Nur gibt’s da ein kleines Problem: wir wissen jetzt schon ziemlich genau, dass der Klimagipfel in Paris weder ausreichend Geld für Klimaanpassung auf den Tisch legen wird; noch ausreichende Emissionsreduktionen; noch durchsetzungsstarke Politikmechanismen designen wird.

Tadzio Müller

Interview mit Maristella Svampa

Interview mit Maristella Svampa über Regierungsstil, Extraktivismus, Skandale und soziale Bewegungen unter den Kirchner-Regierungen.

Britt Weyde

RLS-Verbindungsbüros in Argentinien

Elisangela Soldatelli koordiniert seit 2013 die Projekte im spanischsprachigen Teil des Cono Sur (Argentinien, Chile, Uruguay und Paraguay) vom Büro in São Paulo aus. Zur Zeit baut sie ein Verbindungsbüro in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires auf. Dieses ist dem Regionalbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in São

Charlie Hebdo

Man hat den Eindruck, die ganze Welt sei nur noch eine einzige Titanic-Aktion, überall erblüht die Satire: Journalisten, die noch in jeden Arsch gekrochen sind, in den zu kriechen sich lohnte, erdichten sich als Freiheitskämpfer, die die zarte Waffe der Kritik gegen den Terror der

Raul Zelik

Zweitveröffentlichung

Das erste, was sich an 365 Tagen beim Aufstehen meinen Blicken bot, ist die graue verwitterte Rückwand mit der großen halbverwachsenen Aufschrift: „Timners Essigfabrik“. Der rußige Kamin dieses Gebäudes raucht fleißig und schwängert die Luft im Gefängnis ständig mit einem leisen süßlich-säuerlichen Geruch, der manchmal

Rosa Luxemburg