Gewerkschaften und Arbeitswelt

Für die Stärkung der Arbeiter*innenklasse scheint es uns notwendig, in die komplexe und sich stetig verändernde Arbeitswelt einzugreifen. Dabei gehen wir vom Klassenantagonismus aus. Wir erkennen die vielfältigen bestehenden Organisations- und Ausdrucksformen an und arbeiten unter anderem mit organisierten Gewerkschaften, ihren feministischen Strömungen, den Arbeiter*innenverbänden, Arbeitslosen, selbstverwalteten Betrieben und Kooperativen, NGOs und akademischen Programmen zusammen.

 

Wir fördern die Analyse und Charakterisierung der heutigen Arbeitswelt, der Möglichkeiten der Demokratisierung und politischen Partizipation innerhalb der Gewerkschaften, sowie der Verteidigung und Erweiterung der Rechte der gesamten Arbeiter*innenschaft. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Suche nach Alternativen von und für Arbeiter*innen – sowohl im Bereich der Arbeitswelt als auch mit Feminismen und der sozial-ökologischen Transformation zusammengedacht.

Dabei ist uns die Diskussion über die Rolle und die Strategien der Gewerkschaften ebenso wichtig wie die Artikulation von Alternativen zum Akkumulationsmodell, die im Sinne einer gerechten sozial-ökologischen Transformation argumentieren. Auch die Verteidigung der Reproduktion der Arbeiter*innenklasse, beispielweise durch das Rentensystem oder das Gehalt für die Hausarbeit sind zentrale Punkte.

 
 

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